Dino Wissen

Die Dinosaurier waren die größten und schrecklichsten Tiere, die jemals auf der Erde gelebt hatten. Einige wogen fast soviel wie ein ausgewachsener Blauwal – 130 Tonnen, andere waren nicht größer als ein Huhn.

Sie beherrschten das Tierreich 160 Millionen Jahre lang. Trotzdem sind sie vor 65 Millionen Jahren ausgestorben. Der Begriff „Dinosaurier“ kam im Jahr 1841 auf. Er ist zusammengesetzt aus den griechischen Wörtern „deinos“ für „schrecklich und „sauros“ für „Echse„.

Die Dinosaurier unterscheiden sich von allen anderen Reptilien dadurch, dass sie ihre Beine genau unter den Körper stellen konnten. „Reptil“ bedeutet auf deutsch „Kriechtier“. Reptilien spreizen die Beine seitlich vom Körper ab.

Die Dinosaurier waren aber Lauftiere und taten dies entweder auf zwei oder auf vier Beinen. Zum Laufen gehört mehr Kraft als zum Kriechen. Man glaubt daher, dass sie ihre Energie nicht wie Eidechsen von der Sonne bekamen, sondern einen eigenen „Generator“ besaßen wie Vögel und Säugetiere. Das heißt: Sie hatten warmes Blut.

Gleichzeitig mit den Dinosauriern entstanden auch die Säugetiere. Sie stammten von Tieren wie Cynognathus ab. Als sich die Erde im Laufe der Triaszeit mehr und mehr erwärmte, gerieten die säugerähnlichen Reptilien, wie z.B. Cynognathus, immer mehr ins Hintertreffen.

Die Dinosaurier wurden mit der Hitze aber anscheinend besser fertig und verdrängten die ihnen biologisch überlegenen Säugetiere, die nun ihr Leben in Baumkronen und Erdhöhlen fristen mussten. Erst als die Dinosaurier ausstarben, erhielten die Säugetiere eine neue Chance und konnten sich bei zunehmender Größe schließlich über den ganzen Erdball verbreiten.